Über Mich

Der Fotograf:

Ich bin ein professioneller Landschaftsfotograf, Podcasthost, Fotoguide und Public Speaker aus Nordrhein-Westfalen. Ich arbeite mich stetig Schritt für Schritt vor auf dem Weg zu dem perfekten Bild, welches meine Vision der Atmosphäre vor Ort einfängt. Dabei versuche ich meine Wissen immer mit anderen zu Teilen und bin sehr aktiv in der deutschen Landschaftsfotografenszene. Ich bin Host des “Landschaftsfotografie Podcasts” und betreibe einen Youtube Kanal auf welchem ich Bildkritiken und Nachbearbeitungstipps gebe. Ich glaube fest, dass man sein Handwerk stetig verfeinern kann und bilde mich immer fort, um auf dem absolut neusten Stand der Ästhetik und Technik zu sein.

Schon in meiner Kindheit war ich viel unterwegs in der Welt, da meine Eltern einen ausgeprägten Sinn für Reisen und Kultur besaßen. Als Sohn einer Biologin und eines Geographen kam ich bereits früh in den Genuss wunderschöne Landschaften und Orte besuchten zu dürfen; von Ihnen erbte ich das Fernweh, welches mich heute antreibt. Während meiner Jugend kam ich in Kontakt mit Video-Editing und digitalem Design, welches zu einem meiner Hobbies wurde und mich ein paar Jahre später zur Fotografie brachte, eine Tätigkeit die in meiner Familie bereits eine besonderen Status hatte, da mein Vater und mein Großvater bereits ambitionierte Fotografen waren, immer wenn der Ruf der Ferne sie um die Welt reisen lies.

Während meines Studiums der Ostasienwissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum, und eines damit verbundenen Aufenthalts in Japan, damals noch mit der Pentax meines Vaters in der Hand, begann ich damit diese Kunstform passionierter zu verfolgen. Kurz nach dem ich wieder zurück in der Heimat war, kaufte ich mir meine erste eigene DSLR und reiste für längere Zeit in die Vereinigten Staaten. Seit dem bin ich zumeist durch Europa getourt, um die Landschaften meines Heimatkontinents zu erforschen. Seit vielen Jahren reise ich nun durch hiesige Lande, nach Norwegen, Portugal, Island, Spanien, Frankreich, Großbritannien und oftmals in die Alpen; immer auf der Suche nach dem besten Licht an ikonischen und unbekannten Orten gleichermaßen. In meinen Bildern versuche ich immer den romantischen Eindruck der Atmosphäre vor der Linse zu vermitteln, mit welcher ich die Essenz des Ortes und meiner Erfahrung auf den Sensor banne, in Farbe und Form. Für den meisten Teil bin ich ein Autodidakt, jedoch habe ich während meines Studiums der Medienwissenschaften und Anglistik, ebenfalls an der Ruhr-Universität Bochum, eine theoretische und praktische Ausbildung in der Fotografie erfahren, welche mir eine gute Basis für Inspiration und technischem Know-How bot. Dort lernte ich in Fotografieseminaren von Bildtheorie über den Druck digitaler Bilder bis hin zum Kuratieren von Ausstellungen die Grundlagen der Fotografie. Im Zuge meiner Ausübung der Tätigkeit als Fotograf habe ich meine Werke in diversen Ausstellungen präsentiert, wurde in verschiedenen Medien publiziert und in verschiedenen Disziplinen ausgezeichnet. Des Weiteren bin ich Sänger in der Melodic Death Metal Band “Words of Farewell”, welche momentan weltweit bei Seek & Strike unter Vertrag steht. Die Band können Sie hier finden.

“LANDSCHAFTSFOTOGRAFIE IST KUNST UND ESKAPSIMUS GLEICHERMASSEN, EIN LEBENSGEFÜHL IRGENDWO ZWISCHEN FERNWEH UND HEIMATLIEBE”

Künstler Statement:

Für mich persönlich hat Fotografie immer eine gewisse Verbindung zum Eskapismus besessen, insbesondere Landschaftsfotografie. Seit ich die Kamera in die Hand nahm, habe ich immer fotografiert, wenn ich frei hatte oder auf Reisen war, und fing meine Erlebnisse und Eindrücke für die eher trägen und mühsamen Tage zu Hause ein. Das Gefühl des weiten Landes und der Ferne, welche nur darauf wartet erkundet zu werden, hat mich stets angetrieben neue Orte zu besuchen und Dinge zu sehen die ich noch nie zuvor gesehen hatte, ob nun einsame japanische Insel oder wilde Gebirge in Südafrika. Außerdem bin ich eine sehr technik-affine Person und interessiere mich für die Technologie hinter dem Equipment. Ich mochte schon immer die Verbindung aus einfach draußen sein, der kreativen Komponente aber auch der technischen und körperlichen Herausforderung aus der Fotografie besteht. Da kommt alles Gute zusammen. Das beinhaltet eben auch Nächte lang vor dem Bildschirm zu sitzen und das beste aus den Fotografien zu kitzeln, was technisch möglich ist, ob nun in Photoshop oder in Lightroom. Es macht mir ungemein Spaß Bilder nachzubearbeiten, dass heißt, solange ich die Zeit dazu finde.

Das Medium der Fotografie ist auch meine Entschuldigung dafür hin und wieder auszubrechen, und mit dem Auto quer durch Europa zu fahren – dabei den Luxus auf das nötige Minimum zu reduzieren, direkt vor Ort in Auto und Zelt zu schlafen, lange Distanzen mit meinem Wanderrucksack zurück zu legen, die Kamera immer griffbereit und die Augen weit geöffnet. Ich bin auch immer wieder unterwegs, um eine Talente zu verbessern, dass heißt ich arbeite auch mit Gegenständen die auf den ersten Blick nicht sonderlich aufregend wirken mögen, aber dennoch den Blick schärfen. Somit konnte ich über die Jahre eine umfangreiches Repertoire an Techniken entwickeln, welches es mir erlaubt meine künstlerische Vision zu verfolgen, und hoffentlich auch andere Menschen damit anzustecken ein kreatives Hobby aufzunehmen.

In unserer postmodernen Gesellschaft, in welcher es immer weniger Orientierung zu geben scheint, versuche ich mich auf das wesentliche zu konzentrieren: neue Erfahrungen zu machen, sich neue Ziele zu setzen, Herausforderungen zu suchen und daran zu arbeiten ein besserer Mensch zu werden. Fotografie ist das Medium mit welchem ich eine neue Perspektive auf meine Umgebung gewinnen kann und den Kern eines Lebens einfangen kann, stets am Plus der Zeit horchend.

Equipment:

Als Workshopleiter werde ich sehr oft nach meinem Equipment gefragt. Aber bevor sie weiterlesen, behalten Sie im Hinterkopf, dass Sie es sind die das Bild aufnehmen, Sie planen das Foto, fahren zur Location, kriechen morgens um 3 Uhr aus dem Zelt, laufen zu dem Fotospot und wissen dann, was Sie machen müssen um das Licht einzufangen – nichts davon macht die Kamera.

Die meiste Zeit meiner Fotografischen Karriere habe ich mit Pentax Kameras gearbeitet bis ich irgendwann auf eine Nikon Voll-Format Kamera umgestiegen bin. Allerdings ist es nicht notwendig eine tausende Euro teure Kamera zu besitzen, um gute Bilder zu machen, sie helfen nicht dabei eine gute Komposition zu finden, oder eine gute Bildidee zu haben. Erst wenn Sie das technische Limit ihrer Kamera erreichen lohnt sich ein Upgrade. Etwa bei Nachtfotografie oder sehr großen Drucken. Ich verwende Nikon, Sigma und Tamron Linsen, da ich ein klarer Firmenagnostiker bin und nicht jeder Objektivhersteller alles bietet was ich gerade brauche. So kann eine 700€ Linse genauso gut sein wie eine für 2000€, deshalb neige ich immer zur günstigeren und investiere das Geld lieber für einen Flug zu einem schönen Fotoziel.

Was mindestens so wichtig ist wie die Kamera oder die Objektive sind Stative und Filter. Ich habe über die Jahre verschiedene Stativmarken verwendet, arbeite aber nun seit einigen Jahren mit dem deutschen Premiumhersteller FLM zusammen, bin an der Produktentwicklung beteiligt und berate die Firma. Auch wenn es nie das perfekte Produkt gibt, glaube ich das die Made in Germany Produkte von FLM auf einem guten Weg sind, genau das zu werden, weshalb ich seit Jahren keine anderen Stative mehr benutze, denn bislang haben die Stative mich stets begeistert.

Bei Filtern verwende ich mittlerweile exklusiv Haida Filter. Ich benutze diese seit 2012 und bin seit 2016 deutscher Markenbotschafter der chinesischen Tranditionsfirma.

Im zunehmend unübersichtlichem Fotomarkt habe ich durch mein stetiges lesen von allerlei Foto-Foren, internationalen Magazinen und Praxiserfahrungen einen großen Fundus an technischem Wissen angeeignet. Sollten Sie vor dem Kauf einer Kamera stehen, oder für einen Workshop noch anderes Equipment benötigen stehe ich natürlich für eine Beratung zur Verfügung. Ich teile mein Wissen gerne mit anderen, denn das beutet, dass meine Kunden ein besseres Erlebnis vor Ort haben, und ebenso bessere Bildergebnisse.

Auszeichnungen:

  • 30th Memorial Maria Luisa 2019 – Honorable Mention 
  • Photo Plus Perspectives 2017 – 1. Place – Professional Landscape Photography
  • dot.ART Urban 2017  –  Honorable Mention – Architecture Photography
  • Insight Astronomy Photographer of the Year 2017 – Honorable Mention – Aurorae
  • Monovision Awards 2017 – Honorable Mention – Landscape Photography
  • Foto Hits – Nachtfotografie 2017 – 1. Place
  • International Photography Awards 2016 – Honorable Mention – Fine Art: Landscape Photography
  • Heartbeat of Nature 2016 – 4. Place
  • dot.ART Urban 2016  –  1. Place – Nature Photography
  • Mono Awards 2015 – Honorable Mention – Architecture Photography
  • Getty Images WONDERlust Photo Contest 2015- 3. Place
  • EPSON International Pano Awards 2015 – Silver Award – Landscape Photography
  • Landscape Photography Magazine July 2015 – Photo of the Month
  • dot.ART Urban 2015  – 3. Place – Overall  &   6. Place – Architecture Photography
  • Blende 2015 Local Qualifier – 2. Place – Landscape Photography
  • ND Awards 2015 – Honorable Mention – Night Photography
  • Your Favorite Night Sky Photo Contest 2015  – Carl Zeiss Planetarium Jena –  2. Place

Publikationen:

  • Landscape Photography Magazine
  • Foto Magazin
  • Spiegel Online
  • N-Photo
  • CT Fotografie
  • dpreview.com
  • Camera Pixo
  • Foto Hits
  • Essence of the Outback
  • Street Photography Magazine
  • View World Magazine

Interviews: