Wilde Küsten. Mystische Landschaften – Irland Fotoreise
Kaum ein anderes Land Europas vereint auf so kleiner Fläche derart unterschiedliche Landschaften wie Irland. Schroffe Klippen treffen auf kilometerlange Sandstrände, sanfte Moorlandschaften gehen beinahe nahtlos in schroffe Bergzüge über und kleine Küstenstraßen führen vorbei an uralten Steinmauern, einsamen Seen und farbenfrohen Dörfern.
Während unserer gemeinsamen Reise besuchen wir einige der bekanntesten Landschaften des Landes, nehmen uns aber gleichzeitig genügend Zeit, diese intensiv fotografisch zu erkunden. Statt möglichst viele Orte in kurzer Zeit abzuhaken, richten wir unseren Tagesablauf konsequent nach Wetter, Gezeiten und Licht aus. So entstehen nicht nur abwechslungsreiche Motive, sondern auch deutlich bessere Bilder.
Mögliche Motive reichen von den über 200 Meter hohen Cliffs of Moher über die einsamen Moorlandschaften Connemaras bis hin zu den dramatischen Küsten Donegals und den weltberühmten Basaltsäulen des Giant’s Causeway. So erwartet uns eine außergewöhnliche Vielfalt unterschiedlichster Landschaftsformen. Jede Region besitzt ihren ganz eigenen Charakter und eröffnet immer wieder neue fotografische Möglichkeiten. Begleite uns auf dieser wundervollen Reise über die grünste der europäischen Inseln.
Fotografische Schwerpunkte:
Seascapes | Langzeitbelichtungen | Sturm und Wetter | Landschaftsfotografie | Tele- und Detailaufnahmen
Auf einen Blick:
REISEABLAUF
Disclaimer:
Alle Angaben sind vorläufig, da wir uns immer im Einklang mit Wetter und Licht unsere Motive suchen werden. Je nach dem, was der Wetterfrosch zu verkünden hat, planen wir immer spontan um sodass wir immer das Beste aus den jeweiligen Bedingungen herausholen können!
TAG 1:
Nach der Landung in Dublin machen wir uns gemeinsam auf den Weg Richtung Westen. Bereits während der Fahrt verändert sich die Landschaft spürbar: Weite Weiden, alte Steinmauern und kleine Dörfer vermitteln sofort das typische Bild Irlands. Unser Ziel ist die Region rund um den Burren Nationalpark und die Cliffs of Moher. Je nach Flugzeiten bleibt bereits genügend Zeit für die ersten Aufnahmen an der Küste oder den Sonnenuntergang im National Park. Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Motive „abzuhaken“, sondern zunächst ein Gefühl für das Licht, die Landschaft und den Charakter der irischen Westküste zu entwickeln. Beim gemeinsamen Essen besprechen wir den Ablauf der kommenden Tage und stimmen unsere fotografischen Ziele auf Wetter und Lichtbedingungen ab.
TAG 2-3:
Am Morgen durchqueren wir die einzigartige Karstlandschaft des Burren. Die Kombination aus hellem Kalkstein, kleinen Seen und den typischen Steinmauern sorgt immer wieder für spannende Motive. Im Laufe des Nachmittags erreichen wir schließlich Connemara. Moore, Seen und die markanten Gipfel der Twelve Bens verleihen dieser Region ihren unverwechselbaren Charakter. Unser Tagesziel liegt am Killary Harbour, dem einzigen Fjord Irlands. Mit etwas Glück erwartet uns hier bereits das erste stimmungsvolle Abendlicht zwischen Bergen und Wasser. Da wir nicht an einen starren Zeitplan gebunden sind, können wir flexibel auf die Bedingungen reagieren und dort fotografieren, wo das Licht gerade am schönsten ist. So bleibt genügend Zeit, Motive in Ruhe zu entwickeln und verschiedene Bildideen auszuprobieren. Neben den klassischen Landschaftsaufnahmen beschäftigen wir uns auch mit der bewussten Nutzung längerer Brennweiten, grafischen Landschaftsdetails sowie der gezielten Reduktion von Bildinhalten. Wer möchte, erhält unterwegs individuelle Unterstützung bei Bildgestaltung, Kameraeinstellungen oder dem Einsatz von Filtern.
TAG 4:
Heute verlassen wir Connemara und setzen unsere Reise entlang der Atlantikküste Richtung Norden fort. Bereits unterwegs erwarten uns zahlreiche lohnende Fotostopps. Je nach Licht und Wetter entscheiden wir spontan, welche Motive wir intensiver fotografieren möchten.Ein möglicher Zwischenstopp ist die malerisch gelegene Kylemore Abbey, deren neugotische Architektur sich häufig eindrucksvoll im Wasser spiegelt. Anschließend erreichen wir Achill Island, die größte Insel Irlands. Hier verändert sich die Landschaft erneut deutlich. Weite Sandstrände treffen auf steile Klippen und schroffe Felsformationen, während der Atlantik beinahe allgegenwärtig ist.
Entlang des Atlantic Drive eröffnen sich immer wieder spektakuläre Ausblicke über die Küste. Je nach Bedingungen entstehen sowohl klassische Panoramen als auch reduzierte Kompositionen mit grafischen Felsstrukturen oder dem Zusammenspiel aus Meer und Himmel. Im weiteren Verlauf wird die Landschaft zunehmend einsamer. Moore, Berge und kleine Straßen begleiten uns bis nach Donegal, einer Region, die zu den ursprünglichsten und zugleich fotografisch spannendsten Gegenden Irlands zählt. Bereits auf der Anfahrt erleben wir, weshalb dieser Teil des Landes unter Landschaftsfotografen längst kein Geheimtipp mehr ist.
Tag 5:
Donegal zählt für mich zu den beeindruckendsten Landschaften Irlands. Die zerklüftete Küste, einsame Strände und die schroffen Felsformationen verleihen der Region einen ganz eigenen Charakter. Oft lohnt es sich, auf die richtige Welle, eine interessante Wolkenformation oder einen kurzen Lichtmoment zu warten. Gerade diese Geduld macht häufig den Unterschied zwischen einem banalen und einem außergewöhnlichen Bild.
Je nach Wetter entstehen ganz unterschiedliche Bildstimmungen. Bei ruhiger See eignen sich die zahlreichen Buchten hervorragend für harmonische Langzeitbelichtungen. Zieht dagegen ein Atlantiktief über die Küste, entstehen dramatische Wolkenformationen und eine kraftvolle Brandung – ideale Bedingungen für ausdrucksstarke Landschaftsaufnahmen. Da wir den gesamten Tag flexibel gestalten, können wir spontan auf Wetteränderungen reagieren und genau dort fotografieren, wo das Licht gerade am vielversprechendsten ist.
Tag 6:
Heute erwartet uns einer der abwechslungsreichsten Tage der gesamten Reise.
Den Morgen beginnen wir am Fanad Head Lighthouse. Der Leuchtturm zählt zweifellos zu den schönsten Irlands und thront spektakulär auf einer schmalen Landzunge zwischen steilen Felsen und dem offenen Atlantik. Besonders bei tief stehender Sonne ergeben sich hier zahlreiche Möglichkeiten, den Leuchtturm harmonisch in die Landschaft einzubetten oder die kraftvolle Küste in den Mittelpunkt der Bildgestaltung zu stellen.
Anschließend folgen wir der Küste weiter Richtung Norden. Vielleicht schauen wir noch am nördlichsten Punkt Irlands vorbei dem Malin Head. Die vom Atlantik geformte Felslandschaft vermittelt eindrucksvoll, welchen Kräften diese Küste seit Jahrtausenden ausgesetzt ist. Wind, Gischt und das hoffentlich ständig wechselnde Wetter verleihen der Landschaft eine besondere Dynamik und eröffnen immer wieder neue fotografische Möglichkeiten. Am Nachmittag überschreiten wir die Grenze nach Nordirland und erreichen das Vereinigkte Königreich, wo wir uns noch zwei Tage fotografisch beschäftigen wollen.
Tag 7:
Soltle das Wetter mitspielen wollen wir unseren Morgen am Giants Causeway verbringen. Rund 40.000 sechseckige Basaltsäulen bilden hier eine Landschaft, die beinahe surreal wirkt. Statt uns ausschließlich auf die bekannten Standardperspektiven zu konzentrieren, erkunden wir verschiedene Bereiche des Küstenabschnitts und beschäftigen uns mit unterschiedlichen Bildideen – von grafischen Detailaufnahmen über abstrakte Strukturen bis hin zu weitwinkligen Küstenkompositionen.
Den Rest des Tages verbringen wir ebenso an der Küste, um einige alte Gemäuer und Burgen zu fotografieren oder aber im Hinterland einige schöne Baumformationen zu besuchen um unser Portfolio ein wenig auszubalancieren.
Tag 8:
Nach einer ereignisreichen Woche heißt es Abschied nehmen von der Grünen Insel. Nach dem Frühstück fahren wir gen Süden über die Grenze zurück nach Irland und werden mit einem Nachmittags- oder Abendflugs von Dublin aus den Heimflug antreten. Im Gepäck befinden sich nicht nur Speicherkarten voller Bilder, sondern hoffentlich auch zahlreiche neue Erfahrungen und ein geschärfter Blick für Licht, Landschaft und Bildgestaltung. Wer weiß vielleicht kommen wir auch eines Tages mal wieder dort hin.
Co – Guide:
Du wirst Kilian – oder zumindest einige seiner Bilder – mit großer Wahrscheinlichkeit schon kennen. Der gebürtige Bayer und studierte Geograph ist seit über einem Jahrzehnt eine prägende Stimme in der deutschen Landschaftsfotografie-Szene: als Impulsgeber, als Ruhepol und als jemand, der mit fundierter Perspektive und gestalterischer Klarheit überzeugt. Vielen ist er durch seine zahlreichen Bücher und Multivisionsshows zum Thema Wald bekannt – ein Herzensprojekt, das ihn weit über die Grenzen der Fotografie hinaus bekannt gemacht hat. Doch Kilians Interesse reicht weit darüber hinaus: Er begeistert sich für unterschiedlichste Landschaftsformen und Lebensräume.
Kennengelernt habe ich Kilian 2015 – an einem eisnebelverhangenen Morgen im Voralpenland, dem ersten Tag des neuen Jahres. Seitdem haben wir gemeinsam viele Workshops und Reisen durchgeführt. Was uns verbindet, ist nicht nur unsere Leidenschaft für die Landschaftsfotografie, sondern auch ein Humor, der irgendwo zwischen skurril und erstaunlich kompatibel liegt. Und, obwohl wir auf den ersten Blick recht unterschiedlich wirken, ergänzen wir uns in der Zusammenarbeit hervorragend: Während ich ein Faible für Planung und Struktur mitbringe, sorgt Kilian mit seiner Spontanität und seinem Ideenreichtum stets für kreative Impulse. Genau das macht unsere gemeinsame Arbeit so produktiv – und vor allem so inspirierend.
Wenn du mehr über Kilian erfahren möchtest, hör gerne mal in unser Gespräch im Landschaftsfotografie Podcast rein.
Inklusive
- Deutschsprachige Reiseleitung
- Übernachtungen
- Wanderungen und Fotoshootings
- Flughafentransfers in Irland
- Reiseunterlagen
- Betreuung durch unsere Agentur vor Ort
Exklusive
- Anreise zum Airport
- Trinkgelder für die Guides
- Verpflegung während des Aufenthalts
- Reiseversicherung
- Optionale Ausflüge und Eintritte
- Flüge (Thürmer Tours sendet Dir gerne ein Angebot zu)
FAQ
Welche Vorkenntnisse brauche ich?
Für diese Fotoreise benötigst du lediglich grundlegende Kenntnisse im Umgang mit deiner Kamera. Wenn du weißt, wie Belichtungszeit, Blende und ISO zusammenwirken, bringst du bereits alles mit, was wir unterwegs benötigen. Alles Weitere erarbeiten wir gemeinsam direkt am Motiv.
Durch die kleine Gruppengröße bleibt genügend Zeit, individuell auf deine Fragen einzugehen – ganz gleich, ob es um Bildgestaltung, Filtereinsatz, Langzeitbelichtungen oder den sicheren Umgang mit wechselnden Licht- und Wetterbedingungen geht. Auch erfahrene Fotografen profitieren von der Reise. Die abwechslungsreichen Landschaften Irlands bieten ideale Möglichkeiten, anspruchsvollere Techniken wie Focus Stacking, Exposure Blending oder kreative Tele-Kompositionen gemeinsam umzusetzen.
Was soll ich mitbringen?
Da wir die meiste Zeit draußen unterwegs sind, ist wetterfeste Kleidung ein Muss. Dazu gehören feste Schuhe für kurze Wanderungen, warme Jacken für niedrige Temperaturen (es kann im Hinterland auch schon mal 5° haben), Handschuhe, Mütze und eine Kopflampe oder Taschenlampe.
Für die Fotografie empfehlen wir eine spiegellose Kamera mit Objektiven, die einen Brennweitenbereich von ca. 14–400 mm (Kleinbildäquivalent) abdecken. Ein stabiles Stativ, optional Pol- und Graufilter (ND64 oder ND1000) runden die Ausrüstung ab.
Wie viel Kondition brauche ich?
Wir legen nur kurze Strecken zu Fuß zurück (maximal einige Kilometer am Stück) je nach dem wohin es uns zieht. Die meisten Orte sind gut erreichbar, sodass wir kaum Höhenmeter zu überwinden haben. Jedoch müssen wir teils über unwegsames Gelände wie matschige Hanglagen oder durch Schlamm und natürlich um Klippen und an Stränden laufen. Trittsicherheit ist daher erforderlich, ein besonderes Fitnesslevel ist praktisch, nötig ist es hingegen nicht.
Mit welchem Wetter ist zu rechnen?
Das Wetter in Irland ist geprägt vom Atlantik und entsprechend wechselhaft. Im April liegen die Temperaturen tagsüber meist zwischen 8 °C und 15 °C. Sonnenschein, Regenschauer und kräftiger Wind können sich innerhalb kurzer Zeit abwechseln und sorgen immer wieder für beeindruckende Lichtstimmungen.
Ich würde daher empfehlen, Kleidung nach dem Zwiebelprinzip mitzunehmen. Eine wind- und wasserdichte Jacke sowie eine Regenhose gehören ebenso zur Grundausstattung wie feste, wasserdichte Wanderschuhe. Besonders während unserer Fotoexkursionen am frühen Morgen oder nach Sonnenuntergang kann es deutlich kühler werden. Eine warme Fleece- oder Isolationsjacke, Mütze und leichte Handschuhe sorgen dafür, dass du auch bei längeren Aufenthalten an der Küste komfortabel fotografieren kannst.
Wie fest ist der Reiseablauf?
Der Ablauf ist als Leitlinie zu verstehen. Wir richten uns nach Wetter, Lichtverhältnissen und spontanen Motivgelegenheiten. Einige Fotospots werden je nach Logistik und Unterkunft priorisiert, persönliche Wünsche der Teilnehmenden fließen ebenfalls ein.
Gibt es Zeit zur freien Verfügung?
Ja, alle Ausflüge sind optional. Wer zwischendurch im Hotel bleiben oder die Umgebung auf eigene Faust erkunden möchte, kann das problemlos tun.
Bekomme ich genug Schlaf?
Wie auf den meisten meiner Fotoreisen richten wir unseren Tagesablauf konsequent nach den besten Licht- und Wetterbedingungen. Das bedeutet, dass wir häufig bereits vor Sonnenaufgang unterwegs sind und auch nach Sonnenuntergang noch fotografieren. Im April geht die Sonne in Irland je nach Reisedatum gegen 6:30 Uhr auf und erst nach 20:30 Uhr wieder unter. Dadurch stehen uns lange Tage mit viel Zeit zum Fotografieren zur Verfügung, aber eben auch frühe Wecker und spätes Einschlafen. Im Durchschnitt solltest du mit etwa 5-6 Stunden Schlaf pro Nacht rechnen. Sollte das Wetter einmal nicht mitspielen, nutzen wir die Gelegenheit gerne für einen entspannten Morgen oder eine längere Pause, bevor wir zum nächsten Lichtfenster wieder aufbrechen. In diesen holen wir dann gegebenenfalls etwas Schlaf nach.
Wie ist das mit der Verpflegung?
Frühstück im Hotel ist in der Regel mit inbegriffen. Über den Tag werden wir ausserdem schauen, uns einige irische Landesspeisen einzuverleiben, sodass wir zumindest Abends noch mal richtig satt werden. Dazwischen gibt es Snacks und wenn das Licht sich anbietet auch mal den einen oder anderen Zwischenstopp.
Wieviel Zeit werden wir im Auto verbringen?
Je nach dem wo es uns hinverschlagen wird, kann es schon sein, dass wir am Tag bis zu 4 Stunden im Auto sitzen, wenn auch nicht am Stück. Wir werden etwa alle zwei Tage das Hotel wechseln (siehe Reiseablauf) und zu unseren Motiven fahren. Da wir jedoch auf den Fahrten immer mal wieder aussteigen um fotografieren zu können, werden die Fahrten sich nicht allzu lang anfühlen.
Wer veranstaltet die Reise?
Die Fotoreise wird von der Thürmer Reisen KG (Ekkehartstraße 15, D-85630 Grasbrunn) organisiert.
Unverbindliche Reiseanfrage:
Möchtest du dich zur Fotoreise anmelden oder hast Fragen zu Reise? Dann benutze bitte dieses Kontaktformular. Diese Nachricht geht direkt an den Reiseveranstalter Thürmer Tours und nicht an mich. Bei Fragen zum Reiseziel und Fotografie, kontaktiere mich gerne über die Kontaktsektion.